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Kapitalismus und Sklaverei

Autor
Eric Eustace Williams, Beiträge von Bafta Sarbo, Beiträge von René Arnsburg

Kapitalismus und Sklaverei

Untertitel
Mit einem Vorwort von William A. Darity Jr., einer Einleitung von Colin A. Palmer und einem Beitrag von Bafta Sarbo und René Arnsburg
Beschreibung

Die Sklaverei trug zur Finanzierung der industriellen Revolution in England bei. Plantagenbesitzer, Schiffsbauer und Kaufleute, die mit dem Sklavenhandel in Verbindung standen, häuften ein riesiges Vermögen an, das die Banken und die Schwerindustrie in Europa begründete und die Ausbreitung des Kapitalismus weltweit ermöglichte. Eric Williams vertrat in seinem 1944 erschienenen Buch Capitalism and Slavery (Kapitalismus und Sklaverei) diesen weitreichenden Ansatz. Seiner Zeit um Jahre voraus, wurde seine tiefgreifende Kritik zur Grundlage für Studien über den Imperialismus und die wirtschaftliche Entwicklung. Williams‘ Studie über die Rolle der Sklaverei bei der Finanzierung der Industriellen Revolution widerlegte die traditionellen Vorstellungen von wirtschaftlichem und moralischem Fortschritt der entwickelten kapitalistischen Nationen und zeigte die zentrale Bedeutung des afrikanischen Sklavenhandels für die wirtschaftliche Entwicklung Europas auf. Indem er die wirtschaftliche Ausbeutung durch das Handelskapital als Ursache rassistischer Einstellungen feststellte, trug Williams zu einem grundlegenden Verständnis von Ausbeutung und Unterdrückung bei. Achtzig Jahre nach dem Erscheinen in den USA legt der Manifest Verlag erstmals eine deutsche Übersetzung dieses unverzichtbaren Werkes vor. Mit einem Beitrag von Bafta Sarbo und René Arnsburg zur Entstehung der Sklaverei, ihrem Verhältnis zur Lohnarbeit und wie sie in den Kapitalismus integriert werden konnte.

Verlag
Manifest Verlag
ISBN/EAN
978-3-96156-138-4
Preis
22,00 EUR
Status
lieferbar