
Das Sugar Am 20. November 1978 eröffnete das Sugar. Es war ein ganz besonderer Tag: Hannover war um einen Music Club reicher - einem ganz besonderen Club, wie sich sehr schnell herausstellen sollte. Die Macher, Hannes, Hummel und Rüdiger (Roger), hatten aus einem Kellerloch einen der angesagtesten Clubs der Stadt gezaubert. Die Szene, KünstlerInnen, PolitikerInnen, Geldadel und echte Blaublütige gaben sich die Klinke in die Hand. Es gab leckere Getränke, einen Sound, der einfach unwiderstehlich war. Man tanzte, liebte die Liebe und das Leben - begab sich in seinen ganz persönlichen Tiefenrausch. Das DEPOT Nach dem Abverkauf des Sugars durch Hannes, Hummel und Roger, nach ein paar spannenden Wochen an der Coppa Cabana und einigen Monaten Objektsuche für ein neues Musik-Club-Abenteuer, eröffnete am 25. Mai 1981 das DEPOT in der Herrenstraße seine Tore. Auch hier wurde aus einem alten Kellerloch ein Zeitgeisttempel gezaubert. Zuerst lief im DEPOT alles ganz einfach und erfolgreich - bis dann das einfache Leben doch höchst kompliziert wurde. Und ehe man sich versah, war Schluss mit Lustig. Die Autoren Roger Lang verbindet mit dem Sugar und dem DEPOT einen Teil seines Lebens, dass vor dem Eingang des DEPOTs beinah ein viel zu frühes Ende gefunden hätte. Anschaulich schildert er seine Erinnerungen rund um diese beiden Clubs, dass AUF und ebenso auch das AB. Erinnerungen von Burkhardt ED Rump (Zeitzeuge und Szene-Gänger) und von Uli Schwenzer (Barmixers im Sugar und Depot) runden die subjektive Sicht auf ein Stück hannoverscher Stadtkultur in den späten 70er / den frühen 80er Jahren ab. Jochen Winkler setzt die Geschichte vom Suger und Depot in einen Kontext über das, was damals in der Szene sonst noch geschehen ist. Über 200 Fotografien und Grafiken u.a. von Thomas Elsner, von Burkhardt ED Rump und aus dem Dia-Fundus von Hummel, der erst nach dem Erscheinen der Erstausgabe aufgetaucht ist, lassen das Leben und Treiben dieser Zeit äußerst anschaulich und lebendig werden. Burkhardt ED Rump Hrsg.