
Im Jahr 431 v. Chr. stürzten Athen und Sparta die griechische Welt in einen verheerenden Krieg. Hundert Jahre später marschierte Alexander der Große gegen das Perserreich – und nichts war mehr, wie es gewesen war. Zwischen diesen beiden Daten liegt ein Jahrhundert der politischen Umbrüche, philosophischen Durchbrüche und künstlerischen Höchstleistungen. Dr. Mario Rausch zeichnet in 14 Kapiteln die Geschichte des griechischen 4. Jahrhunderts v. Chr. nach – einer Epoche, in der sich die alten Großmächte Athen, Sparta und Theben aufrieben, das persische Großreich die Schwäche der griechischen Staatenwelt nutzte und schließlich Philipp II. von Makedonien die Polisordnung beendete. Parallel dazu lehrten in Athen Sokrates, Platon und Aristoteles, während Bildhauer wie Praxiteles und Lysipp sowie Maler wie Zeuxis und Apelles die Kunst der Spätklassik zu neuen Ausdrucksformen führten. Das Buch verbindet politische Ereignisgeschichte mit Philosophie- und Kunstgeschichte und stützt sich durchgehend auf antike Quellen – von Thukydides und Xenophon über Platon und Aristoteles bis zu Plutarch und Plinius dem Älteren. Mit 5 Abbildungen, 1 Karte, Zeittafel, Verzeichnis der antiken Gewährsleute, Quellenverzeichnis und weiterführender Literatur.