
Die Feldtheorie zählt zu den innovativsten psychoanalytischen Theorien. Sie betrachtet die Behandlung nicht als isolierte Zweierbeziehung, sondern als offenes Feld, in dem sich bewusste und unbewusste Kräfte verschränken. Damit bietet sie einen fruchtbaren Zugang, um therapeutische Prozesse neu zu verstehen und praktisch zu gestalten. Erstmals präsentieren deutschsprachige Autor*innen, wie Feldtheorien praktisch genutzt werden können. Anhand anschaulicher Fallbeispiele wird deutlich, wie sich dieses Denken in Einzel-, Paar- und Familientherapien ebenso anwenden lässt wie in Gruppen und institutionellen Kontexten. Verknüpft mit Konzepten wie dem szenischen Verstehen oder dem analytischen Dritten bietet das Buch konkrete Anregungen für die tägliche Praxis und macht das Potenzial feldtheoretischer Ansätze erfahrbar. Mit Beiträgen von Danielle Bazzi, Marco Conci, Jürgen Maurer, Dietmut Niedecken, Johannes Picht, Peter Potthoff, Thomas Stadler, Jens L. Tiedemann und Herbert Will