
Diese Arbeit untersucht die narrative Struktur in den Liedtexten des Musikers Faber. Im Zentrum steht das Verhältnis zwischen dem lyrischen Ich und dem lyrischen Du: Zwei Figuren, die grundlegende Fragen nach Perspektive und Darstellung in einem literarischen Text aufwerfen. Anhand literaturwissenschaftlicher Ansätze wird gezeigt, wie Fabers Texte verschiedene Ausdrucksformen wechseln. Dabei entsteht ein komplexes Wechselspiel: Das Ich spiegelt sich im Du, das Du wird zur Projektionsfläche, zur erzählten Figur.