
Was bleibt, wenn ein Mensch langsam vergisst - und was trägt eine Familie, wenn das Leben immer leiser wird? Dazwischen war Licht erzählt die Geschichte eines Vaters, dessen Welt sich durch Alter, Krankheit und Demenz zunehmend verändert, und seiner Familie, die versucht, ihn auf diesem Weg zu begleiten. Nach dem Tod seiner Frau beginnt für ihn und seine Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Zwischen Pflegealltag und Krankenhaus, Hilflosigkeit und Erschöpfung gibt es immer wieder Augenblicke, die alles Schwere für einen Moment vergessen lassen: gemeinsame Ausflüge, ein letzter Urlaub, vertraute Rituale, das Lachen über kleine Missgeschicke - und ein Dackel, der manchmal mehr Trost spendet als Worte. Aus der persönlichen Perspektive einer Tochter erzählt dieser autobiografische Roman vom Abschiednehmen, lange bevor der endgültige Abschied kommt. Aber auch von Nähe, Würde, familiärem Zusammenhalt und der Erfahrung, dass selbst in schweren Zeiten etwas bleibt: Dazwischen war Licht. Eine persönliche Geschichte über Demenz, Pflege und Familie - über das Loslassen und die kleinen Momente, die am Ende zu den großen Erinnerungen werden.