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Dis/kontinuitäten

Autor
Herausgegeben von Tobias Janz, Herausgegeben von Benedetta Zucconi, Beiträge von Camilla Bork, Beiträge von Daniel Boucher, Beiträge von Richard Erkens, Beiträge von Max Erwin, Beiträge von Tina Frühauf, Beiträge von John Gabriel, Beiträge von Friedrich Geiger, Beiträge von Anselm Gerhard, Beiträge von Christopher Hailey, Beiträge von Adele Jakumeit, Beiträge von Tobias Janz, Beiträge von Stefan Keym, Beiträge von Gundula Kreuzer, Beiträge von Emily Richmond Pollock, Beiträge von Arne Stollberg, Beiträge von Kirstin van den Buys, Beiträge von Benedetta Zucconi

Dis/kontinuitäten

Untertitel
Oper und Operngeschichte zwischen Weimarer Republik und früher Bundesrepublik
Beschreibung

Zäsuren der politischen Geschichte bestimmen das Bild, das wir uns von der Musikgeschichte machen. Die Jahreszahlen 1933 und 1945 wurden mit guten Gründen auch zur musikhistorischen Periodisierung der Oper herangezogen. Das Musiktheater der Weimarer Republik und die Situation der Oper im Nationalsozialismus sind ebenso klar konturierte wie intensiv erforschte Themen, und dass die »Stunde Null« im Selbstverständnis der Avantgarde nach 1945 auch ein Ende der Oper bedeutete, ist zu einem musikgeschichtlichen Topos geworden. Andererseits ist immer wieder auf die vielen Kontinuitäten von »Weimar« zum »Dritten Reich« und von hier in die frühe Bundesrepublik hingewiesen worden. Die Fallstudien dieses Bandes problematisieren die damit gegebene Alternative. In ihrer Vielfalt machen sie die historische Komplexität der Gattung Oper im 20. Jahrhundert greifbar, ausgehend von einer ihrer großen Blütephasen, in der sich neue Werke gegenüber dem Angebot der aufkommenden Massenmedien und einem zur Erstarrung tendierenden Repertoire bewähren mussten.

Verlag
Campus
ISBN/EAN
978-3-593-51879-4
Preis
45,00 EUR
Status
lieferbar