
Klappe halten konnte ich noch nie erzählt von einer Kindheit auf einem fränkischen Bauernhof – von Freiheit und Geborgenheit, vom Dorfleben, von Familie und Traditionen, aber auch von Regeln, Erwartungen und dem frühen Wunsch, den eigenen Kopf zu behalten. Sie nimmt ihre Leser mit in eine Zeit, in der Kinder ihre Tage draußen verbrachten, Abenteuer oft direkt vor der Haustür begannen und Langeweile kaum eine Chance hatte. Sie erzählt von Pferden und Schulzeit, von Streichen und kleinen Auflehnungen, von besonderen Menschen und alltäglichen Begebenheiten, die bis heute in Erinnerung geblieben sind. Dabei entsteht das lebendige Bild einer Kindheit in den 1960er Jahren – humorvoll und manchmal nachdenklich, vor allem aber persönlich und ohne die Vergangenheit zu verklären. Ein autobiografischer Roman über das Aufwachsen auf dem Land, über Familie, Freiheit. Die kleinen und großen Erfahrungen, die einen Menschen prägen. Und über ein Mädchen, das schon früh feststellte, dass Anpassen nicht unbedingt zu seinen größten Stärken gehörte. Ein Mädchen heran, das früh seinen eigenen Kopf entdeckt – und mit Regeln und Erwartungen nicht immer viel anfangen kann.