
Jeder dritte Feuerwehrmann entwickelt im Laufe seiner Dienstzeit eine posttraumatische Belastungsstörung. Das sind keine Einzelfälle, sondern statistische Realität. Kindernotfälle, erfolglose Reanimationen, Kameradenverletzungen – dazu chronischer Schlafmangel durch Schichtdienst und die ständige Unvorhersehbarkeit des Einsatzgeschehens. Diese Kombination existiert in kaum einem anderen Beruf. Die gute Nachricht: Es gibt praxiserprobte Techniken aus der Einsatzkräfteforschung, die funktionieren. Dieser Leitfaden fasst zusammen, was nachweislich wirkt – von der Stressregulation im Einsatz über Strategien für den Schichtdienst bis zur Früherkennung ernsthafter Belastungen.