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Wilhelm Wehner

Autor
Herausgegeben von Initiative gegen das Vergessen Schweinfurt, Norbert Lenhard, Beiträge von Gisela Notz, Beiträge von Helge Döhring

Wilhelm Wehner

Untertitel
Anarchist, Syndikalist, Antimilitarist, Freigeist und Naturfreund
Beschreibung

Auf den ersten Blick könnte man sagen: Er war ein wilder Hund, dieser Wilhelm Wehner. 1916 verweigerte Wehner als erster Kriegsdienstverweigerer in Schweinfurt den Dienst an der Waffe und rief hier 1919 die Räterepublik aus. Schon um 1906 hatte sich der junge Arbeiter bei der Gruppe um die Zeitung „Revolutionär“ in Berlin politisiert. Vor Gericht wurde er angeklagt wegen „Erpressung“ des Unternehmers Ernst Sachs. Jedoch überraschend freigesprochen. Doch waren dies nicht nur vorübergehende Jugendwildheiten. Der umtriebige Arbeiter gründete in Schweinfurt eine Ortsgruppe der „Freien Arbeiter Union Deutschlands“, lud die international tätige Anarchistin Emma Goldman ein und pflegte nach 1945 einen umfangreichen Briefverkehr mit dem anarchosyndikalistischen Autor Rudolf Rocker, der in den USA lebte. Norbert Lenhard gelingt es, das politische Leben des Schweinfurter Werkzeugschleifers Wilhelm Wehner (1885–1968) in wichtigen Etappen nachzuzeichnen und aus verschiedenen Archiven einen umfangreichen Quellenschatz auszuwerten. Die Gedankenwelt des freiheitlichen Sozialismus bildet mit ausgewählten Texten den politischen Rahmen des Buches. Unter anderem mit Beiträgen von Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin aus Berlin und Helge Döhring, Historiker aus Bremen.

Verlag
Rudolph Druck
ISBN/EAN
978-3-911812-01-6
Preis
16,00 EUR
Status
lieferbar