
Es gibt Bücher, die sind wie eine Flaschenpost. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint Hermann Hiltbrunners und Walter Läublis «Evangelium der Kleinheit». Aus dem dichterisch, fotografisch und zeichnerisch beglaubigten Fürstentum Liechtenstein ist eine Partitur geworden, die lange vergessen war und deren Aufführung im Europa von heute aktueller denn je ist. Liechtenstein in seinem wahren Charakter zu erfassen, ist Hermann Hiltbrunner wohl auf das Eindrücklichste gelungen. Für seine Landschaftsschilderungen hat der Dichter einen kongenialen Fotografen und Zeichner gefunden: Walter Läubli. So ergänzen sich Schrift und Bild, und das Buch wird zu einer Schilderung des Landes, die es so noch nicht gegeben hat.