
Das Buch handelt von der Entstehung und Entwicklung des Rechtspersonengedankens innerhalb der islami-schen Ideengeschichte. Mittels einer diskursanalytischen Herangehensweise geht die Autorin der Frage nach dem gesch�tzten Personenbild im klassisch-islamischen Recht und dessen Betrachtung infolge seiner gesellschaftspolitischen Ver�nderungen nach. Dabei wird versucht die Auffassung zu begr�nden, dass durch eine analytische und zergliedernde Betrachtung der deutsch-europ�ischen und islamischen Figur der �Rechtsperson� sowie durch die Zerlegung ihrer Hauptmerkmale, sich viele �bereinstimmungen in ihren fundamentalen Elementen finden lassen, die dazu f�hren, dass beide Figuren die gleichen �Hauptfunktionen� erf�llen k�nnen, die f�r die F�rderung der allgemeinen Freiheiten des modernen Menschen als unentbehrlich erscheinen. Die Studie kann daher sowohl f�r Juristen und Rechtsphilosophen, wie auch f�r Islamwissenschaftler von Interesse sein.