
Welches Potenzial hat das Unvorhersehbare, Spontane und Zufällige in künstlerischen und architektonischen Prozessen, in denen Kollaboration, Komplizenschaft und Ko-Kreativität eine konstitutive Rolle spielen? Die Beiträger*innen beleuchten anhand von unterschiedlichen künstlerischen Strategien und Praxen, wie unerwartete, nicht kalkulierbare Elemente durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren – z. B. Natur, Tieren oder KI – neue ästhetische Dimensionen eröffnen. Das Unplanbare tritt dabei nicht als Störfaktor auf, sondern als produktives Moment der Ko-Kreation. Dadurch entfalten sich neue methodische Perspektiven sowohl auf die Produktion als auch auf die Rezeption von Kunst und Architektur.