
Die fünfundzwanzig Gedichte des einstigen Klosterschülers Cellan sind Schauungen einer um Lebenssinn ringenden Seele. Dunkle Gebetserfahrungen gehen einher mit Blicken in die Natur – nicht selten erlebt als eine bedrohliche Welt der Geister, des Sagenhaften. Bisweilen dringen Bilder, Lärm alter Schlachten herein, scheinen auf Zukünftiges hinzudeuten. Gesänge wie „Mann aus Eisen“ oder „Drachenreiter-Kampfballade“ verbreiten sogar ein Flair klassischer Fantasy. Am Ende lichten sich die Schwaden der Düsternis allmählich, Erlösung wird verheißen durch den „Weltenkönig“.