
Niki de Saint-Phalles wechselvolle Beziehung zu Deutschland, nachgezeichnet in realisierten und unrealisierten Projekten für deutsche Städte. Als Anfang der 1970er-Jahre das Aufstellen von drei „Nanas“ in Hannover zu heftigen Debatten in der Öffentlichkeit und den Medien führte, wurde das für Niki de Saint-Phalle zum Schlüsselerlebnis für ihr Verständnis von Kunst als gesellschaftlicher Kraft. Diese Publikation beleuchtet ihre Projekte für deutsche Städte – realisierte und gescheiterte – und zeichnet mit bisher kaum bekanntem Archivmaterial eine Beziehung nach, die von Konflikten, Widerständen, Versöhnung und nachhaltiger Wirkung geprägt war. Text: Juerg Judin, Pay Matthis Karstens.