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Der Markt der befreundeten Bürger im reichen Athen

Autor
Birger P. Priddat

Der Markt der befreundeten Bürger im reichen Athen

Untertitel
Zur Revision der politischen Ökonomie des Aristoteles
Beschreibung

Aristoteles‘ Ökonomie, in der ‚Politik‘ wie in der ‚Nikomachischen Ethik‘, erfährt in letzter Zeit eine Neuinterpretation: wir haben es mit einer gabenökonomischen Spur zu tun, die die zentralen Kategorien ‚Tausch‘, ‚Markt‘‚ Gerechtigkeit‘, ‚Geld‘ und ‚Kredit‘ überprüfen und neu calibrieren lässt. Das ‚reiche Athen‘ wird von Aristoteles als ‚politische Ökonomie‘ vorgestellt, die die (politische) Gemeinschaftlichkeit (politike koinonia) als stabilisierende Instanz benennt, in der eine ‚Ökonomie der Freundschaft‘ – eine Netzwerkökonomie - die tragende Rolle spielt. Die charis (Güte, Wohlwollen), die Tugend der Freigebigkeit und die philia (Freundschaft) werden als tragende Säulen entdeckt und systematisch im Aristotelischen Korpus herausgearbeitet. Demokratie, Produktivität, Münzgeld, Handel und Kredit (neben der Kriegs’wirtschaft‘) sind enger verflochten als es gewöhnlich aufgefasst wurde. Inhalt Einleitender Essay: Anfänge des Ökonomischen, des Gastlichen und des Handels. Zur Vorgeschichte der klassischen griechischen Ökonomie Politische Ökonomie • Die Aristotelische Generaldisposition • Tugenden / Ökonomie • Gerechtigkeit: Proportionalität • Aristotelische Ökonomie des guten Lebens Die polis als produktive Instanz • Spuren einer Philosophie des Produktiven Das Spektrum der antiken Wirtschaft: Diversität der Märkte • Die aufkommende kommerzielle Ökonomie Die gabenökonomische Implikation • Gabentausch und Warentausch • Schuld • Tausch und Gaben in Netzwerkent Eigentum, Geld und Kredit: Neujustierung ökonomischer Kategorien • Tausch, Transaktion, Vertrag, Gabe, Geld, Kredit • Die Genese Tausch – Kredit – Geld – Gaben • Eigentum, Kredit, Zins, Geld – über einen anderen Zugang zur aristotelischen Ökonomie

Verlag
Metropolis
ISBN/EAN
978-3-7316-1625-2
Preis
44,80 EUR
Status
lieferbar