
Skurrile Retro-Space-Opera mit Western- und Schrottplatzästhetik, trockenem Humor und melancholischem Kern. Mein erstes Buch. Keine glänzenden Enterprise-Raumschiffe, sondern Klapperkisten, die nur von Panzertape und Flüchen zusammengehalten werden. Staub legt sich über alles im Outer Rim, über Städte, über Schiffe, über Erinnerungen. Als Kaïras Schwester verschwindet, bleibt nur ein Wort zurück, das sich falsch anfühlt: Premium-Ware. Auf der Suche nach Antworten führt sie eine Spur in die Ewigen Winde dorthin, wo ein Schiff steht, das nicht altern will. Zwischen einem wortkargen Piloten, einem redseligen Händler und einem Mechaniker, der das Alleinsein perfektioniert hat, entsteht eine Gemeinschaft wider Willen. Doch im Outer Rim wird nichts ohne Grund bewahrt. Und nichts verschwindet spurlos. Staub im Glas ist eine Geschichte über Verlust, über Systeme, die Menschen zu Ware machen und über die leise, hartnäckige Weigerung, das zu akzeptieren.