
Tim Vogler analysiert die völkerrechtlichen Grundlagen, Grenzen und Perspektiven im Umgang mit ausländischem Zentralbankvermögen innerhalb der EU und legt dabei den Schwerpunkt auf die völkerrechtlichen Konzepte der Immunität und des Rechts der Gegenmaßnahmen, da diesen im gegebenen Kontext besondere Bedeutung zukommt. Ergänzend erörtert der Autor den Investitionsschutz und das Prinzip der Nichteinmischung. Am Beispiel des Sanktionsregimes gegen die russische Zentralbank ordnet er bestehende Maßnahmen rechtlich ein und zeigt Handlungsspielräume auf. Im Mittelpunkt stehen die Finanzierungsinstrumente, deren Analyse Einblicke in die praktische Umsetzung der Ukraine-Unterstützung und ihre Bedeutung im Kontext der Zentralbanksanktionen liefert.