
Der Autor schreibt über das glückliche und erfolgreiche Leben des Carlos Bardo, bis ihm eines Tages unsagbar großes Leid zugefügt wird. Am Beginn des Romans befindet sich der Hauptdarsteller im tiefsten Punkt seines Daseins. Er sitzt geschockt, unschuldig im Gefängnis in Valdivia, unmittelbar vor der Tatsache, dass er schuldlos für einen Mord verurteilt werden soll, den niemand begangen haben wollte. Bardo lebt die meiste Zeit in der Hafenstadt Puerto Montt, im Grenzbereich zum Kontinent, dem "Tor nach Patagonien", sowie im chilenischen und argentinischen Teil Nordpatagoniens. In mehreren Rückblenden erzählt er aus seiner frühesten Kindheit, seiner Jugend bis hin zu seinem 37. Lebensjahr, in dem er vor dem Scheideweg seines Lebens steht. In diesen Tagen braut sich eine gigantische Naturkatastrophe in der Region zusammen. Es sollte das weltweit größte, jemals stattgefundene "Terremoto" (Starkerdbeben) in der Menschheitsgeschichte werden. Dieses apokalyptische Ereignis, einschließlich eines anschließenden gewaltigen Tsunamis, wirkt sich später maßgeblich auf Carlos Bardos weiteren Lebenslauf aus. Zwei Liebesgeschichten entspannen und geben Gelegenheiten zum Schmunzeln. In der zweiten Hälfte des Buches geht es um genaueres wissenschaftliches Wissen über Erdbeben, Tsunamis und Wellen.