
Ich wache auf. Oder vielleicht war ich nie wirklich wach. Leon spürt es zuerst nur leise. Ein Flüstern. Ein Riss in der Welt. Menschen wirken falsch, Stimmen klingen leer, und die Farben verschwinden Stück für Stück. Nur Mara scheint noch echt zu sein. Nur sie sieht ihn noch. Doch je näher sie ihm kommt, desto weiter entfernt er sich von allem — von ihr, von der Welt… von sich selbst. Die Leere wächst. Sie spricht mit ihm. Und irgendwann beginnt er zu glauben, was sie sagt. Dass er nichts ist. Dass es nie besser wird. Dass Stille das Einzige ist, was bleibt. Ein düsterer, intensiver Roman über das Verlieren der eigenen Realität — und darüber, was passiert, wenn die Hoffnung einfach verschwindet.