
Freiheit verpasst – Freiheit gefunden Ein Leben zwischen Mauern, Lügen und der Suche nach sich selbst Michael wächst am Rand der Gesellschaft auf – geprägt von Armut, einem alkoholkranken Vater, einer überforderten Mutter und einem Kindheitstrauma voller Ausgrenzung und Gewalt. Schon früh lernt er, dass Anerkennung nicht geschenkt wird. Um gesehen zu werden, erfindet er Rollen, lügt Krankheiten herbei und gerät schließlich auf die schiefe Bahn. Mit 19 sitzt er zum ersten Mal hinter Gittern. Zwischen Angst, Aggression und den starren Regeln des Strafvollzugs beginnt er zu erkennen, wie sehr ihn seine Vergangenheit geformt hat. Doch der Weg aus der Spirale von Schuld, Scham und erneuter Haft ist schwer – und immer wieder droht er, die Freiheit zu verspielen. Eindringlich, ehrlich und schonungslos erzählt Michael Schönhofen von seinem Kampf um Anerkennung, von Stigmatisierung und der Suche nach Resozialisierung. Seine Geschichte ist ein autobiografischer Bericht über Selbstfindung, Gesellschaftskritik und den Versuch, eine zweite Chance zu nutzen. Sie zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Freiheit und Gefangenschaft sein kann – und dass es nie zu spät ist, sich selbst zu finden