
Der Mensch, so heißt es, ist das einzige Lebewesen, das sich zu sich selbst verhalten kann. Dieses Selbst-Verhältnis ist aber keineswegs darauf beschränkt, sich selbst beim Leben zuzuschauen, sondern es äußert sich vor allem als Selbst-Gestaltung. Der Mensch muss sein Leben eigenverantwortlich führen. Aber um das zu können, müssen besondere Bedingungen erfüllt sein, Bedingungen, die seine Sonderstellung in der Welt verständlich machen. Unter Überschriften wie Körper/Seele/Geist – Freiheit – Verstand und Vernunft – Die Frage nach dem Sinn – Das Wissen um unsere Endlichkeit – Sprache und Symbolisierung – Kultur – Glaube und Religion – Kommunikation und Sozialität widmen sich in diesem Band zwei befreundete Philosophen in Form eines Gesprächs den Fragen nach den zentralen Merkmalen des Menschseins.