
Das Buch befasst sich mit den verfassungsrechtlichen Fragen, die der Einsatz von Social Bots im Raum digitaler Öffentlichkeit, insbesondere in Zeiten des Wahlkampfes, mit sich bringt. Es werden die Funktions- und Wirkungsweise von Social Bots erörtert und ihre Auswirkungen sowie die mediale Rezeption hinterfragt. Dabei wird der Wandel von politischer Willensbildung in einer zunehmend digitalen Öffentlichkeit dargestellt und diese Öffentlichkeit auf ihre Anfälligkeit für algorithmische Meinungsmultiplikatoren hin untersucht. Des Weiteren werden die Herausforderungen von Social Bots für den Diskurs und den demokratischen Prozess, welcher schließlich im Wahlakt gipfelt, eingeordnet.