
Ein zentraler Fokus der Exil- und Migrationsforschung ist die Bewegung, als Grenzüberschreitung oder Fluchtprozess. Gerade Exil-Erfahrungen sind jedoch häufig ebenso an Bewegungslosigkeit, Unterbrechung, Ziellosigkeit und Stagnation geknüpft. Das Begriffspaar der (Im-)Mobilität fasst für die Exilsituation charakteristische Spannungen und Paradoxien und lädt zu Reflexionen über ihr Verhältnis zu modernden Paradigmen des Fortkommens ein.