
Die Evolution der einzelnen Bereiche wie Wissensorganisation, Sprache, Planung, Bewusstsein, Identität, soziale Motivation, usw., geschah in gegenseitiger Abstimmung. Im Zentrum stand die neue Theory of Mind, die neue Fähigkeit, anderen eine eigene Sicht auf die Welt zuzuordnen. Am Schluss steht der Mensch da, wie wir ihn heute kennen: Mit Moral & Kultur, mit Liebe & Hass. Moral und Kultur sind die neu entstandenen Regelwerke mit neuen sozialen Formen, die auf der Fähigkeit zu kulturell geschaffenen sozialen Rollen beruhen. Hinzu kamen Freundschaft und Feindschaft, Liebe und Hass. Es wird gezeigt, dass all diese Veränderungen letztlich auf der Theory of Mind basieren und sich je gegenseitig bedingen. Ein besonderer Teil ist dem Leib-Seele-Problem mit der Widerlegung der Identitätstheorie und dem Rückgriff auf den älteren psycho-physischen Isomorphismus von Wolfgang Metzger mit ener neuen Argumentation, gewidmet.