Selbst wenn die Erinnerung verblasst und zu einer Art Vexierspiel gerät, ist der Krieg doch nie zu Ende für jemanden, der ihn gesehen hat. Z …
mehrObschon er im Dunkel kaum die Richtung erkennen kann, die er einschlägt, findet er mühelos den Weg ans jenseitige Ufer. Der Fährmann Lubko ist Pole. Er ist hier, am Ufer des Bug, geboren und aufgewachsen, er weiß um die Tücken des grünen Flusses, der bei Hochwasser die tiefliegenden, endlosen Weiden und Raine überschwemmt, kennt die gefährlichen Sandbänke, die Strömungen und Untiefen des …
mehrKaum jemand versteht so viel vom Unterwegssein als Lebensform wie der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk. Seine fünfzig Stücke kurzer …
mehrVince Corso, vom Leben gebeutelter Liebhaber französischer Chansons, verdingt sich als Bibliotherapeut: In seiner römischen Dachgeschosswohn …
mehrZwei Stimmen, eine Berufung: die junge Wienerin Rosi Schmieg verschlägt es auf der Suche nach ihrer Bestimmung nach Leipzig, wo sie das Flei …
mehrDreh- und Angelpunkt des Buches ist ein Massaker, das deutsche Soldaten 1943 an den männlichen Bewohnern des Dorfes Kalavryta auf dem Pelepo …
mehrDreh- und Angelpunkt des Buches ist ein Massaker, das deutsche Soldaten 1943 in dem kleinen Bergdorf Kalavryta als „Sühneaktion“ für die Ermordung deutscher Gefangener durch Partisanen verübten. Sie trennten die Männer von den Frauen und Kindern und führten sie auf ein Feld vor dem Ort, um sie dort zu erschießen. Unter ihnen ist Athos, der Förster der Gemeinde. Sein zwölfjähriger Sohn G …
mehr