Carolin Emcke
Wie wir begehren
Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?
In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. Eine atemberaubend ehrliche Erzählung, die gleichermaßen intim wie politisch ist.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Fischer Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2012
- ISBN/EAN
- 978-3-10-017018-7
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 256
- Preis
- 19,99 €
- Status
- nicht lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Carolin Emcke (1967) studierte Philosophie, Politik und Geschichte, u.a. in London und Harvard. 1998-2006 war sie als Spiegel-Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten; 2003/2004 als Lecturer für Politische Theorie in Yale. Seit 2007 ist sie freie internationale Reporterin, u.a. für das »ZEITmagazin«. Für ihr Buch »Von den Kriegen« bekam sie den Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie den Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises. 2008 erschien bei S. Fischer ihr Buch "Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF".