Anton Cechov; Marc Aurel
Wie soll man leben?
Anton Cechovs Handexemplar der ›Selbstbetrachtungen‹ von Marc Aurel. Aus dem Russischen von Peter Urban. Sprecher: Ulrich Matthes
Die ›Selbstbetrachtungen‹ Marc Aurels, des römischen Kaisers und Stoikers aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, gehören zu den meistgelesenen Werken der Menschheit. Die Bedeutung dieses schmalen Werks für den russischen Schriftsteller Anton Cechov ist kaum zu überschätzen. Peter Urban, Herausgeber und Übersetzer, hat Cechovs Handexemplar studiert, das sich bis heute in Jalta befindet. Es enthält zahlreiche Randbemerkungen und Anstreichungen Cechovs sowie Stellen, die er fast wörtlich in seine Erzählungen, Theaterstücke oder Briefe übernommen hat. Für das Buch, dem dieses Hörbuch zugrunde liegt, wurde der Teil von Marc Aurels ›Selbstbetrachtungen‹ ausgewählt, den Anton Cechov für sich als Künstler und als Mensch für besonders wichtig hielt.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Diogenes Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2013
- ISBN/EAN
- 978-3-257-80106-4
- Format
- Audio CD
- Preis
- 14,90 €
- Status
- nicht lieferbar, anderes Format verfügbar
Zur Autorin / Zum Autor
Autor
Anton Cechov wurde 1860 in Taganrog (Südrussland) geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und studierte dank eines Stipendiums in Moskau Medizin. Den Arztberuf übte Cechov nur kurze Zeit aus. Der Erfolg seiner Theaterstücke und Erzählungen machte ihn finanziell unabhängig. Seine Lungentuberkulose jedoch erzwang immer häufigere Aufenthalte in südlichem Klima, so dass Cechov auf die Krim übersiedelte. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Er starb 1904 in Badenweiler
Autor
Marc Aurel, geboren 121 n. Chr. in Rom. Ab 161 n. Chr. war er Kaiser des Römischen Reiches, das er in unaufhörlichen Kriegen vor dem Zusammenbruch bewahren mußte. Seine ›Selbstbetrachtungen‹ sind deutlich von der Philosophie der Stoa beeinflußt. Er starb 180 n. Chr. im Feldlager in Vindobona bei Wien
Sprecher
Ulrich Matthes, 1959 in Berlin geboren, spielt seit seiner Schauspielausbildung an großen deutschen Bühnen (u.a. Münchner Kammerspiele, Berliner Schaubühne). Seit 2004 gehört er zum Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin. Auch ist er in zahlreichen Filmen zu sehen, wie in Schlöndorffs ›Der neunte Tag‹ und in ›Der Untergang‹. Für seine Tätigkeit als Sprecher und Schauspieler wurde er mit etlichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Deutscher Hörbuchpreis 2003). Mehrfach kürte ihn die Zeitschrift ›Theater heute‹ zum Schauspieler des Jahres