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Cover: Wenn Venedig stirbt

Salvatore Settis

Wenn Venedig stirbt

Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte. Aus dem Italienischen von Victoria Lorini

Kein europäisches Land hat ein so immenses kulturelles Erbe wie Italien, kein Land solche Schwierigkeiten im Umgang mit diesem Erbe. Salvatore Settis, emeritiert und frei von allen akademischen Zwängen, ist in den letzten Jahren zum guten Gewissen dieses Landes geworden. Immer wieder stellt er bohrende Fragen: Wie gehen die Italiener mit ihren Schätzen um, und was machen wir Europäer mit unseren kulturellen Gütern?

Venedig mit seiner einzigartigen Architektur, Geschichte und geographischen Lage, aber auch Venedig als Ausbund der Kommerzialisierung dieser Einzigartigkeit nimmt Settis als Ausgangspunkt für universelle Überlegungen:

Gibt es so etwas wie die Seele einer Stadt? Und was ist das? Die Eigentümlichkeit, die Geschichte, die Einwohner? Warum gehören Wolkenkratzer zu New York, aber nicht nach Venedig? Muss man 'Städteschönheit' als 'Weltkulturerbe' konservieren, oder brauchen Städte eine 'kreative Zerstörung'? Wie steht es mit dem 'Recht auf Stadt'? Wie mit den Rechten der zukünftigen Generationen?

Ein fulminantes Plädoyer für die lebendige Stadt der Zukunft – geschrieben mit großer Autorität und umfassenden Kenntnissen, mit ganzem Herzen und voller Elan!
(Klappentext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Wagenbach Verlag
Erscheinungsdatum
2015
ISBN/EAN
978-3-8031-3657-2
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
160
Preis
14,90 €
Status
durch Nachfolgetitel ersetzt

Zur Autorin / Zum Autor

Salvatore Settis wurde 1941 in Rosarno/Kalabrien geboren. Von 1994 bis 1999 leitete er das Getty Research Institute for the History of Art in Los Angeles. Danach lehrte er an der Scuola Normale Superiore in Pisa klassische Archäologie. Von 1999 bis 2010 war er Direktor der Universität.