Werner Bohleber
Was Psychoanalyse heute leistet
Identität und Intersubjektivität, Trauma und Therapie, Gewalt und Gesellschaft
Bohleber zeigt, wie die Psychoanalyse auf die Individualisierungs- und Demokratisierungsprozesse in den westlichen Gesellschaften reagiert. Er betont ihre Fähigkeit, Antisemitismus, Nationalismus, religiösen Fundamentalismus und die daraus entstammende Gewalttätigkeit und den Terrorismus zu erklären.
- Wie haben sich traditionelle (Freudsche) Konzepte verändert?
- Wie haben gesellschaftliche Entwicklungen und Ereignisse die Psychoanalyse verändert, und zwar sowohl ihre Theorie als auch das therapeutische Vorgehen?
- Wie wird sie sich in Zukunft weiter entwickeln?
- Welche benachbarten Disziplinen haben die Psychoanalyse beeinflusst und tun das heute noch und in welche Richtung?
- Wie entstehen Gewalttätigkeit und Traumata, welche Rolle spielen Intersubjektivität und Identität?
- Was ist die gemeinsame Basis der Psychoanalyse?
(Klappentext)
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- Verlag
- Klett-Cotta Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2012
- ISBN/EAN
- 978-3-608-94725-0
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 264
- Preis
- 35,00 €
- Status
- vom Verlag als vergriffen gemeldet
Zur Autorin / Zum Autor
Werner Bohleber, Jg. 1942, Dr. phil., als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Frankfurt am Main tätig. Ordentliches Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV).
Seit 1988 Mitarbeit in der Redaktion der PSYCHE, seit 1997 als Herausgeber. Zur Zeitschrift PSYCHE
Forschungsschwerpunkte: Adoleszenz und Identität; psychoanalytische Erforschung der nationalsozialistischen Vergangenheit; Fremdenhaß und Antisemitismus; Traumaforschung. Letzte Buchpublikationen als Herausgeber: Antisemitismus (mit John Kafka); Adoleszenz und Identität.