Robert Bober
Was gibt's Neues vom Krieg
Roman. Aus dem Französischen von Tobias Scheffel
»Was gibt's Neues vom Krieg?« - Eigentlich nichts, denn er ist zum Glück vorbei. Paris im Jahr 1946: In der Damenschneiderei von Monsieur Albert sind alle froh, daß Frieden ist und die Deutschen endlich aus Frankreich verschwunden sind. Man kann wieder in Ruhe arbeiten, ja, man kann sogar lachen. Am besten, man fragt einfach: »Was gibt's Neues vom Krieg?«, und es kommen die merkwürdigsten Dinge ...
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Kunstmann
- Erscheinungsdatum
- 2006
- ISBN/EAN
- 978-3-88897-414-4
- Format
- Buch
- Seiten
- 224
- Preis
- 10,00 €
- Status
- vom Verlag als vergriffen gemeldet
Zur Autorin / Zum Autor
Einer nach dem anderen füllt diesen Roman mit der Geschichte eines geretteten Lebens: Da sind der Patron und seine Frau, Madame Lea, mit den beiden Kindern Raphael und Betty. Da sind die beiden Näher: Abramowitz, der das Lager überlebt hat und den sie Abramauschwitz nennen, wenn sie besonders gute Laune haben, und Charles, der schweigt und seine Brille putzt. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Handvoll gezeichneter Menschen. Sie sind glücklich, die eigene Haut gerettet zu haben, benommen von der Katastrophe, deren Ausmaß sie nur erahnen. »Wie kann man heute vom Holocaust erzählen? Vielleicht so, wie Robert Bober es tut: durch Aussparen. Er lässt die Leere dröhnen.« (Sigrid Löffler im Literarischen Quartett)(Verlagsinfo)