Günter de Bruyn
Vierzig Jahre. Ein Lebensbericht
Ungekürzte Lesung. Sprecher: Sylvester Groth
Günter de Bruyn war ohne Zweifel einer der großen Schriftsteller der DDR. Mit seinen kritischen Romanen gelang ihm das seltene Kunststück, in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen Erfolge zu feiern. Nach dem Ende der DDR sah er, dass es an der Zeit war nochmal zurück zu schauen. Nach seinen Kindheitserinnerungen in »Zwischenbilanz: Eine Jugend in Berlin« veröffentlichte er 1996 mit »Vierzig Jahre. Ein Lebensbericht« seine ganz persönlichen Eindrücke aus vierzig Jahren DDR.
Mit leisen, aber gerade dadurch umso eindrucksvolleren und glaubhafteren Worten schildert Günter de Bruyn das Leben eines kritischen Geistes in einem Staat, in dem Kritik stets mit Gefahren verbunden war. Wie staatliche Zensur immer wieder in vorauseilende Selbstzensur überging, wie fein die Linie zwischen innerer Emigration und gleichgültigem Mitläufertum sein kann, erforscht Günter de Bruyn in dieser Autobiographie kritisch und selbstkritisch.
(Klappentext)
- Verlag
- Der Audio Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2015
- ISBN/EAN
- 978-3-86231-553-6
- Format
- Schallplatte
- Preis
- 15,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Autor
Günter de Bruyn, 1926 in Berlin geboren, lebt im brandenburgischen Görsdorf als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen wichtigsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays ›Als Poesie gut‹ und ›Die Zeit der schweren Not‹, die autobiographischen Bände ›Zwischenbilanz‹ und ›Vierzig Jahre‹ sowie die Romane ›Buridans Esel‹ und ›Neue Herrlichkeit‹.
Sprecher
Sylvester Groth, geboren 1958, ist Schauspieler und Hörbuchsprecher. Groth studierte Schauspiel und Gesang an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Neben einer Theaterkarriere spielte Groth in vielen Fernseh- und Kinofilmen, u.a. »Hilde« und »Inglorious Basterds«. Für seine Rolle als Stasiagent in »Romeo« wurde er 2001 mit einem Darsteller-Sonderpreis beim Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und 2002 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Er erhielt den Deutschen Kritikerpreis 2007 für die Darstellung des Joseph Goebbels in »Mein Führer«.