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Cover: Verbrannte Sonne

Elvira Dones

Verbrannte Sonne

Roman. Aus dem Albanischen von Florian Kienzle,

Die Stimme, die den Roman trägt, spricht aus dem Tagebuch von Leila. Nach Italien war die junge Frau gekommen, um Design zu studieren, doch sie wurde zur Prostitution gezwungen. Nach drei Jahren kehrt sie tot in einem Sarg auf der Fähre mit ihrem Vater nach Hause zurück. Ihr Schicksal bringt die vielen Geschichten zusammen, die sich kreuzen: ihre, die von Soraja, Elena, Laura und all den anderen Mädchen, die ein und dasselbe Los vereint.

Elvira Dones hat einen rohen und aufschlussreichen Roman über die albanische Mafia und den Frauenhandel geschrieben, bei dem deutlich wird, dass es nichts zu romantisieren gibt. Hier wird von einer Gesellschaft erzählt, die vom Wandel überfordert ist, von Träumen, die auf den Bürgersteigen Europas zerbröckeln, von Schicksalen, deren kleinstes Detail bedeutsam ist, vom skrupellosen Kampf um Geld, von der grausamen Ausbeutung der Frauen, der grenzenlosen Gewalt, dem Aussterben jedes ethischen Handelns und von kleinen Inseln der Liebe und Selbstermächtigung. In Albanien hat "Verbrannte Sonne" heftige Diskussionen ausgelöst.
(Verlagstext)

Verlag
INK Press
Erscheinungsdatum
2020
ISBN/EAN
978-3-906811-13-0
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
440
Preis
23,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Elvira Dones, geboren in Durrës, Albanien, ist eine albanische Schriftstellerin, die auch Bürgerin der Schweiz und der USA ist. Sie studierte an der Universität Tirana albanische Literatur und Anglistik, 1988 begann sie für das staatliche Fernsehen zu arbeiten. Von einer Dienstreise in die Schweiz kehrte sie nicht mehr nach Albanien zurück. In Albanien wurde sie in Abwesenheit wegen Landesverrat zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, der Kontakt zu ihrem jungen Sohn wurde ihr bis zum Zusammenbruch des kommunistischen regimes 1992 verweigert. Seit 2015 lebt sie im Tessin. Ihre Bücher hat sie auf Albanisch oder Italienisch verfasst.