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Cover: Unheiliger Krieg im Heiligen Land

Jörg Bremer

Unheiliger Krieg im Heiligen Land

Meine Jahre in Jerusalem

Die Krisen und Kriege des Nahen Osten hat Jörg Bremer im Auge des Zyklons erlebt. Kaum hatte er 1991 sein Büro in Jerusalem bezogen, schlugen irakische Scud-Raketen in Israel ein. So wurden seine Reportagen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Anbeginn an zu Berichten aus dem Inneren des Konflikts. Vielen Lesern galten sie als die besten aus der Krisenregion in deutscher Sprache: informativ, objektiv und zugleich engagiert und leidenschaftlich. Er hat mit Rabin, Netanjahu und allen anderen Ministerpräsidenten ebenso intensive Gespräche geführt wie mit Arafat und sämtlichen Palästinenserführern, mit Geheimdienstchefs ebenso wie mit den vielen Opfern auf beiden Seiten. Bremer erzählt in seinen Erinnerungen an diese Zeit auch, was er in der Zeitung nicht immer schreiben konnte, und er kritisiert die vermeintlichen Freunde Israels genauso wie die fanatischen Anhänger der palästinensischen Sache.
Sein Buch leuchtet die Hintergründe und Perspektiven des Nahostkonflikts aus, es ist zugleich ein großes Mosaik aus tragischen und komischen Geschichten über die Menschen und das Land, das er liebte und das er nicht ohne Wehmut, aber auch ohne jede Illusion über die Zukunft gerade verlassen hat.
(Klappentext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Nicolaische Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsdatum
11.2010
ISBN/EAN
978-3-89479-559-7
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
256
Preis
14,95 €
Status
wird nicht mehr geliefert

Zur Autorin / Zum Autor

Der promovierte Historiker Jörg Bremer trat im Juli 1978 in die politische Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Er war von 1981 bis 1986 Korrespondent der FAZ in Warschau, danach Berichterstatter aus Niedersachsen. Von 1991 bis 2009 berichtete er mit dem viel beachteten Kürzel »jöb« für die FAZ aus Jerusalem. Als engagierter Protestant beschäftigte er sich dort nicht nur mit der Politik, sondern ebenso mit der Geschichte und dem Wirken der Religionsgemeinschaften im Heiligen Land. Heute arbeitet er als FAZ-Korrespondent in Rom.