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Cover: Unendliche Bibliothek

Jorge Luis Borges

Unendliche Bibliothek

Erzählungen, Essays, Gedichte. Hrsg. u. m. e. Nachwort versehen von Alberto Manguel.

„Wenn die Seiten dieses Buches den einen oder anderen glücklichen Vers gewähren, so möge mir der Leser die Unhöflichkeit verzeihen, daß ich ihn mir als erster angemaßt habe. Unsere Nichtigkeiten unterscheiden sich kaum; es ist ein bedeutungsloser und zufälliger Umstand, daß du der Leser dieser

Übungen bis und ich ihr Verfassen.“ Mit dieser, „Dem Leser“ gewidmeten Einleitung von Borges läßt Manguel seine Auswahl aus dem Werk des Meisters beginnen. Die Auswahl ist identisch mit der  limitierten Sonderausgabe „Im Labyrinth“, die 2003 ebenfalls im Fischer Taschenbuch Verlag erschien. Sie bietet einen Querschnitt aus allen Arbeiten von Borges, ist im übrigen sehr kenntnisreich und amüsant begleitet von Manguels Nachwort „Chez Borges“ und hervorragend geeignet, den Autor kennenzulernen. Das Format des Büchleins paßt in jede Hand- und Jackentasche, geeignet bei Bahn- und Busfahrten, im Café, beim Arzt und anderen Aufenthalten. Einfach aufschlagen und loslesen und sich überraschen lassen auf Neues von längst vergangenen Zeiten, Mythisches und aus ungewohnter Perspektive Erzähltes.

Klaus Küpper (Bücher zu Lateinamerika)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Verlag, 2010.
ISBN/EAN
978-3-596-51158-7
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
521
Preis
10,00 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Jorge Luis Borges wurde am 24. August 1899 in Buenos Aires geboren, gestorben ist er am 14. Juni 1986 in Genf. Zurückgekehrt aus Europa, wo er von 1914 bis 1921 mit seinen Eltern lebte, gründete er diverse literarische Zeitschriften. Durch einen Unfall büßte er einen Teil seiner Sehkraft ein, später verlor er unter Perón seinen Posten als Bibliothekar und wurde nach dessen Absetzung, mittlerweile fast völlig erblindet, Direktor der Nationalbibliothek. Borges war einer der größten Stil- und Formkünstler der Weltliteratur. Sein Werk umfaßt Lyrik, Essays und Erzählungen (Romane zu schreiben lehnte er ab), die sich auszeichnen durch sprachliche Brillanz, enzyklopädischen Bildungsfundus und geistvolle Versteck- und Verwirrspiele.