Paul Celan
Todesfuge
Gedichte und Prosa 1952-1967. Autorenlesung
Seine Dichtung ist Weltliteratur voller Musikalität und Formkraft, die das Äußerste an menschlicher Erfahrung ins Wort setzt. Für die ganz besondere Art, seine Gedichte vorzutragen, war Paul Celan berühmt. Zwischen seiner skandalumwitterten Lesung 1952 vor der Gruppe 47 bis zu seinem Tod als gefeierter Lyriker liegen fast zwei Jahrzehnte, in denen Celan seine Gedichte in zahlreichen Rundfunk- und öffentlichen Lesungen vortrug und seinen Stil nach und nach veränderte. In dieser neuen Zusammenstellung sind diese Originalaufnahmen erstmals gesammelt zu hören.
Ausführlicher Begleittext mit Hintergründen zu Celans Leben, Werk und den Lesungen von Spezialist Hans-Ulrich Wagner.
Mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen.
Enthält: »Todesfuge«, »Ich zähle die Mandeln«, »Sprachgitter«, »Corona«, »Gespräch im Gebirg« u. v. a.
- Verlag
- Der Hörverlag
- Erscheinungsdatum
- 2020
- ISBN/EAN
- 978-3-8445-3919-6
- Format
- Audio CD
- Preis
- 18,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Paul Celan wurde 1920 als Sohn deutschsprachiger Juden in Rumänien geboren. 1942 wurden seine Eltern deportiert und noch im selben Jahr getötet. Celan musste in mehreren rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten, bevor es ihm gelang nach Bukarest zu entkommen. Hier arbeitete er als Lektor und Übersetzer und veröffentlichte erste Gedichte. In Deutschland wurde er durch den 1952 erschienenen Gedichtband „Mohn und Gedächtnis“ bekannt. 1948 zog Paul Celan nach Paris. Hier lebte er bis zu seinem Freitod am 20. April 1970.