Richard Cobb
Tod in Paris
Die Leichen der Seine 1795-1801. Aus dem Englisch von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann
Paris einmal anders gesehen: aus der Perspektive einer Wasserleiche.
Mit kriminalistischer Akribie vertieft sich Richard Cobb in die Akten eines Pariser Leichenschauhauses. Zutage kommen faszinierende Bruchstücke einer Alltagsgeschichte armer Schlucker aus dem Paris der Revolutionszeit.
Selbstmörder in Paris um 1800: Was mag einen Menschen bewogen haben, seinem Leben in der Seine ein Ende zu setzen? Und was kann ein Historiker über diese Menschen und ihre Beweggründe herausfinden, der heutzutage die Obduktionsprotokolle von Wasserleichen aus der Seine studiert? Angaben über Alter, Beruf, Familienstand, Wohnviertel, Herkunft führen mitten hinein in den Alltag der Armen und Marginalisierten in der revolutionserschütterten Großstadt. Das liest sich teilweise wie ein Krimi, und der Autor agiert wie ein Detektiv.
Ein Lehrstück darüber, wie Historiker über verstaubte Akten die Vergangenheit zum Sprechen bringen.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Klett-Cotta Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2011
- ISBN/EAN
- 978-3-608-94694-9
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 201
- Preis
- 19,95 €
- Status
- vom Verlag als vergriffen gemeldet
Zur Autorin / Zum Autor
Richard Cobb, geboren 1917, gestorben 1996, lehrte modern history an der University of Oxford, nachdem er 15 Jahre ohne universitäre Anbindung in französischen Archiven verbracht und in Frankreich seine ersten Bücher publiziert hatte. Er war Spezialist für die französische Geschichte der Revolutionszeit und Mitglied der französischen Ehrenlegion.