Klaus Mann
Tagebücher 1931 bis 1949. 6 Bände
herausgegeben von: Joachim Heimannsberg, Peter Laemmle und Wilfried F. Schoeller
Der älteste Sohn Thomas Manns hinterließ ein ungeschminktes Protokoll seines außergewöhnlichen Lebens. Die Tagebücher spiegeln seine ruhelose Existenz - als weltläufiger Literat und engagierter Antifaschist, aber auch als Zeitgenosse, den Drogensucht und offen bekannte Homosexualität zum Außenseiter stempelten. Jetzt erscheinen alles sechs Bände in einer preiswerten Taschenbuch-Kassette, mit einem grundlegend überarbeiteten und erweiterten Anmerkungsteil.
(Klappentext)
- Verlag
- Rowohlt Verlag
- Erscheinungsdatum
- 1995
- ISBN/EAN
- 978-3-499-13237-7
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 1712
- Preis
- 49,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens. 1929 unternahm er eine Weltreise mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris. Ab 1936 USA wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik.
1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay Die Heimsuchung des europäischen Geistes noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte.