Lizzie Doron
Ruhige Zeiten
Roman. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Sajtschiks Friseursalon in einem kleinen Tel Aviver Viertel ist der Ort, an dem all jene, die sonst Zuflucht im Schweigen suchen, plötzlich zu erzählen beginnen - wenn nicht von sich, dann wenigstens von den anderen. Lesung am 22.09.2005 in Frankfurt (siehe Lesungen)
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- Verlag
- Jüdischer Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2005
- ISBN/EAN
- 978-3-633-54218-5
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 175
- Preis
- 7,99 €
- Status
- nicht lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Leale, die Maniküre, arbeitet seit über dreißig Jahren im kleinen Friseursalon von Sajtschik. Nach dessen Tod bricht ihre Welt auseinander, nicht das erste Mal. »Der Krieg hat uns die Familie und die Verwandten genommen, und die Zeit, die vergeht, nimmt uns die Nachbarn und die Freunde.« Die Tage der Trauer lassen Erinnerungen in ihr aufsteigen, an den geliebten Sajtschik, seinen von ihr weniger geliebten Freund Mordechai, der Leale nach dem Krieg aus Polen nach Israel brachte und an den einzigen Sohn Etan. In dieser Welt haben Menschen, die alle Überlebende der Shoah sind, ein neues Leben begonnen. Lizzie Doron erzählt mit Witz und menschlicher Wärme vom fragilen Balanceakt, der die Geschichten all dieser Menschen prägt. Sajtschiks Friseursalon ist der Ort, an dem all jene, die sonst Zuflucht im Schweigen suchen, plötzlich zu erzählen beginnen. "Jeder von uns hier ist eine Geschichte, eine Geschichte, die niemand erzählen will und niemand hören."