Bernd Belina
Raum, Überwachung, Kontrolle
Vom staatlichen Zugriff auf städtische Bevölkerung
In Politik und Medien werden die Videoüberwachung öffentlicher Räume, Aufenthaltsverbote für Junkies, "Broken Windows", das Vorbild New York, der Niedergang öffentlicher Räume u.v.a.m. diskutiert bzw. praktiziert. Zugleich wird in den Sozial- und Geisteswissenschaften die Wiederkehr des "Raums" bzw. ein spatial turn behauptet. Bernd Belina untersucht anhand von Beispielen aus der BRD und den USA die Rolle, die der sozialen Produktion des Raums in seiner Materialität und Bedeutung in der aktuellen Kriminalpolitik zukommt und fragt auf der Basis materialistischer Theoriebildung, welchen spezifischen Beitrag zur staatlichen Kontrolle deren "Verräumlichung" leistet.
(Klappentext)
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- Verlag
- Westfälisches Dampfboot
- Erscheinungsdatum
- 2011
- ISBN/EAN
- 978-3-89691-635-8
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 321
- Preis
- 29,90 €
- Status
- vom Verlag als vergriffen gemeldet
Zur Autorin / Zum Autor
Bernd Belina, geb. 1972, ist Juniorprofessor für Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitherausgeber der Buchreihe Raumproduktionen. Arbeitsschwerpunkte: materialistische Raum- und Gesellschaftstheorie, Kriminalpolitik und radical geography.