Hélène Berr Übersetzt von Elisabeth Edl
Pariser Tagebuch 1942-1944
Aus dem Französischen von Elisabeth Edl
Hélène Berrs ›Pariser Tagebuch‹ gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich:Noch im April 1942 beschreibt die junge Literaturstudentin Hélène Berr Paris als Stadt der Lebensfreude, schildert ihre erste Liebe und Unternehmungen mit Freunden.Doch schon im Juni muss sie den Judenstern tragen und berichtet von Gewalt gegen jüdische Verwandte und Bekannte. Sie lässt sich keine Angst machen und tritt einer Organisation bei, die den internierten Juden und ihren Angehörigen in dieser schweren, unsicheren Zeit beisteht.Hélène schwebt in höchster Gefahr, aber sie will nicht fliehen. Im Februar 1944 endet ihr Tagebuch; kurz darauf wird sie verhaftet und stirbt schließlich 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ein bewegendes Dokument zur Geschichte des Holocaust, vergleichbar mit den Tagebüchern von Anne Frank.
(Klappentext)
- Verlag
- S. Fischer Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2016
- ISBN/EAN
- 978-3-596-03595-3
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 336
- Preis
- 23,00 €
- Status
- Print-on-Demand
Zur Autorin / Zum Autor
Hélène Berr wurde 1921 als eines von fünf Kindern einer jüdischen Familie in Paris geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Sorbonne. 1942 begann sie Tagebuch zu schreiben und schilderte darin das immer schwieriger werdende Leben der Juden im von den Deutschen besetzten Paris. Hélène starb 1945 im KZ Bergen-Belsen, kurz vor der Befreiung des Lagers. Ihr Tagebuch hatte sie einer Hausangestellten anvertraut, die es nach dem Krieg Hélènes Verlobtem übergab. Es wurde 2008 in Frankreich veröffentlicht und dort ein Bestseller.