Alfred Döblin
November 1918. Eine deutsche Revolution
Bürger und Soldaten – Verratenes Volk – Heimkehr der Fronttruppen. Hörspiel. Sprecher: Sebastian Rudolph, Hanns Zischler, Burghart Klaußner und weitere
Es sind die ersten Novembertage des Jahres 1918, der Kaiser ist nach Holland geflüchtet, der Krieg für Deutschland verloren. In einem elsässischen Städtchen warten Soldaten und Zivilisten gebannt auf Neuigkeiten. Sie hören die Kunde einer Revolution, ausgehend von Matrosen in Kiel und von dort weitergetragen in das ganze deutsche Reich. Wir begleiten unter anderen den verwundeten Oberleutnant Becker auf der Suche nach neuen Werten und dürfen miterleben, wie die tief gespaltene Bevölkerung sich auf die Besatzung durch französische Truppen vorbereitet.
Mit über 50 Sprechern sowie Originaltönen der Zeit. Das Booklet beinhaltet Texte von Alfred Döblin und Döblin-Spezialist Dieter Stolz sowie Zeittafeln u. v. m.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Der Hörverlag
- Erscheinungsdatum
- 2014
- ISBN/EAN
- 978-3-8445-1458-2
- Format
- Audio CD
- Preis
- 24,99 €
- Status
- nicht lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Autor
Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, wird 1912 mit seinem Erzählband "Die Ermordung einer Butterblume" zu einem der führenden Vertreter der expressionistischen Literatur. Der Roman "Berlin Alexanderplatz" macht ihn 1929 zu einem populären Autor in der Weimarer Republik. 1938 erscheint der erste Band des Revolutionsromans "November 1918". Die anderen drei Bände folgen 1943 und 1948-1950. Döblin wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Theodor-Fontane-Preis (1917) und dem Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1957). Im Jahr 1957 stirbt Alfred Döblin in Emmendingen.
Sprecher
Sebastian Rudolph, geboren 1968 in Berlin, hatte seinen Durchbruch als Fernsehschauspieler in der Komödie "Manta – Der Film" zu Beginn der 1990er Jahre. Seitdem war er auch immer wieder in Serien zu sehen, darunter "Tatort" und "Notruf Hafenkante". Auf Theaterbühnen ist Sebastian Rudolph ebenfalls erfolgreich. 2012 wurde Sebastian Rudolph von "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gekürt.
Dietmar Bär hat als Schauspieler und Sprecher große Bekanntheit erreicht. Für seine Rolle als „Tatort“-Ermittler Freddy Schenk erhielt er den Deutschen Fernsehpreis. Als Hörbuchsprecher hat er sich mit seinen Lesungen der Romane Håkan Nessers und Mo Hayders einen Namen gemacht.
Hanns Zischler arbeitet als Schauspieler und Publizist in Berlin und anderswo. Außer seiner Mitwirkung im Fernsehen und in internationalen Filmen gründete er 2006 den Alpheus Verlag wieder. 1996 erschien "Kafka geht ins Kino", 2008 (mit Sara Danius) "Nase für Neuigkeiten - Vermischte Nachrichten von James Joyce. 2009 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis (für Essayistik) der Akademie der Künste (Berlin).
Burghart Klaußner, geboren in Berlin, absolvierte dort 1972 die Max-Reinhard-Schule und ist seither an allen wesentlichen deutschen Bühnen zu Hause. Für seine Film- und Fernseharbeiten bekam er zahlreiche Auszeichnungen, 2009 erneut den Deutschen Filmpreis für seine Rolle des Pfarrers in "Das weiße Band". 2011 wurde Burghart Klaußner mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret ausgezeichnet.
Imogen Kogge, geboren 1957 in Berlin, studierte von 1976 bis 1980 an der Berliner Hochschule der Künste. Unter den Regisseuren Peter Stein und Luc Bondy feierte sie an der Schaubühne am Lehniner Platz große Erfolge. Zusätzlich begann Kogge ab 1997 als freiberufliche Schauspielerin für Film und Fernsehen zu arbeiten. Im Jahr 2006 erhielt Imogen Kogge sowohl den Adolf-Grimme- als auch den Deutschen Filmpreis.