Stine Marg ; Katharina Trittel; Christopher Schmitz; Julia Kopp; Franz Walter (Hg)
NoPegida
Die helle Seite der Zivilgesellschaft?
Die NoPegida-Proteste organisierten sich vielerorts als Reaktion auf Pegida, die 'Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes'. Wurde Pegida als Ausdruck von Ressentiments gegenüber religiösen Minderheiten, der 'Lügenpresse' und den 'Volksverrätern' interpretiert, gilt NoPegida als das leuchtende Gegenbeispiel: Sie stehen ein für Weltoffenheit, Freiheit, Gleichheit und Toleranz und werden somit als Garant und Ausdruck einer offenen und funktionierenden Zivilgesellschaft und als Gestalter einer 'Willkommenskultur' wahrgenommen.
Doch wie steht es wirklich um NoPegida? Was motiviert den Protest? Was verstehen die Demonstranten unter Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Weltoffenheit und welche politischen Deutungsmuster und Werthierarchien prägen sie?
Nach dem viel beachteten Buch zu Pegida legt das Göttinger Institut für Demokratieforschung nun ein detailliertes Bild des Gegenprotestes vor und untersucht, inwieweit man NoPegida tatsächlich als demokratisches Gegenstück zu Pegida interpretieren kann.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- transcript Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2016
- ISBN/EAN
- 978-3-8376-3506-5
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 168
- Preis
- 19,99 €
- Status
- vom Verlag als vergriffen gemeldet
Zur Autorin / Zum Autor
Herausgeber
Stine Marg arbeitet zu den Themen Protest sowie politische Einstellungen und ist Mitherausgeberin der BP-Gesellschaftsstudie.
Katharina Trittel, geb. 1984, arbeitet am Institut und Geschichte der Bundesrepublik.
Christopher Schmitz, geb. 1988, arbeitet am Institut für Demokratieforschung zu den Themen Protest und Netzkultur.
Julia Kopp, geb. 1986, arbeitet am Institut für Demokratieforschung zu den Themen Protest und Zivilgesellschaft.
Franz Walter (Prof. Dr.), geb. 1956, ist Leiter des Instituts für Demokratieforschung in Göttingen sowie Herausgeber von »INDES. Zeitschrift für Politikwissenschaft und Gesellschaft«.