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Cover: Mord zum Sonntag

Alfred Pfabigan

Mord zum Sonntag

Tatortphilosphie

Bis zu 14 Millionen Menschen verfolgen jede Woche den Mord zum Sonntag. Die wohl langlebigste Fernsehserie wird als „kulturelles Gedächtnis“ wahrgenommen, das sensible Themen und aktuelle Fragen nicht scheut. Doch was verbirgt sich hinter Kapitalismuskritik und tagespolitisch brisanten Einsätzen der Kommissare mit den brüchigen Biografien? Pfabigan zeigt Zusammenhänge zur nationalsozialistisch geprägten Geschichte des deutschen Polizeifilms auf, er verweist auf zahlreiche Kontinuitäten hinter zeitkritischen Anliegen. Im Vergleich zu amerikanischen CSI-Serien erweisen sich die Tatort-Opfer als verdächtig schuldig, die Täter als auffallend einfühlsam gezeichnet und Recht und Unrecht als eine Gefühlssache, die wenig mit Beweisen zu tun hat.
(Klappentext)

Verlag
Residenz Verlag
Erscheinungsdatum
2016
ISBN/EAN
978-3-7017-3398-9
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
208
Preis
20,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Alfred Pfabigan, geboren 1947 in Wien, habilitierte 1979 in Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. 1993–2013 war er Professor für Sozialphilosophie an der Universität Wien und unterrichtete in den USA, Bulgarien, Frankreich und der Ukraine. Leiter der „Philosophischen Praxis Märzstraße“. Autor von zahlreichen Publikationen.