Gustave Flaubert
Memoiren eines Irren
Roman. Aus dem Französischen von Elisabeth Edl
Ein junger Bursche beobachtet unter den Sommergästen in Trouville eine Frau, die ihn fasziniert. Als er ihren Bademantel vor der Flut rettet und zurückbringt, verliebt er sich auf der Stelle. Maria jedoch ist zehn Jahre älter als er, hat einen Mann und eine kleine Tochter. Mit ungeheurer Leidenschaft erzählt der junge Flaubert in seinem ersten Roman die eigene Geschichte, die ihn für ein Leben geprägt hat. In der Neuübersetzung von Elisabeth Edl, mit Jugendbriefen und einem Kommentar, der den biografischen Hintergrund farbig sichtbar macht, sind die „Memoiren eines Irren“ das Selbstporträt eines Künstlers als junger Mann, der zu seinem 200. Geburtstag als einer der Größten gefeiert wird.
(Verlagstext)
- Verlag
- Hanser Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2021
- ISBN/EAN
- 978-3-446-26845-6
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 240
- Preis
- 28,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Gustave Flaubert, geboren 1821 in Rouen, war ein französischer Schriftsteller. Er zählt mit Stendhal und Honoré de Balzac zu den drei großen realistischen Erzählern Frankreichs. Sein Roman »Madame Bovary« machte ihn weltberühmt. Seinetwegen wurde Flaubert wegen Sittenverstoßes angeklagt. Später arbeitete er jahrelang zurückgezogen in Croisset bei Rouen, wo er 1880 im Alter von 59 Jahren verstarb.