Zum Inhalt springen
Zu den aktuellen Empfehlungen
Cover: Mein Name ist Luz (A veinte años, Luz)

Elsa Osorio

Mein Name ist Luz (A veinte años, Luz)

Roman. A. d. Span. v. Christiane Barckhausen-Canale

Der spannend geschriebene Roman führt uns zurück in die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien. Zwischen 1976 und 1983 wurden Tausende von politischen Gegnern in den Folterkellern der Militärs ermordet, mehr als 20.000 Menschen „verschwanden“ spurlos, darunter ca. 400 Kinder, die ihren Eltern (oft gezielt und im Auftrag) entrissen, von Militärs und Polizisten adoptiert wurden. Nach zwanzig Jahren (A veinte años) versucht Luz Licht in das Dunkel ihrer eigenen Herkunft zu bringen. Schon lange ahnt sie, daß ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind. In Madrid trifft sie ihren wahren Vater, dem es gelang, nach Spanien ins Exil zu entkommen. In vielen Rückblenden erschließt sich ihr allmählich die schreckliche Wahrheit ... Bezeichnenderweise fand der Roman zunächst keinen Verleger in Argentinien. Erst als Einzelheiten des systematischen Kindesraubes ans Licht der Öffentlichkeit kamen, änderte sich die Einstellung. Ein Buch gegen das Vergessen.

Klaus Küpper (Bücher zu Lateinamerika)

Verlag
Frankfurt a. M.: Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2007
ISBN/EAN
978-3-518-45918-8
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
424
Preis
13,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Elsa Osorio wurde 1952 in Buenos Aires geboren. Sie studierte Literatur für das Lehramt und arbeitet seitdem als Journalistin, Roman- und Drehbuchautorin. Sie verließ 1994 Argentinien, weil sie nicht mit der mangelhaften Aufarbeitung der Militärdiktatur durch Menem einverstanden war und ließ sich in Madrid nieder. Seit 2006 lebt sie wieder vorwiegend in Buenos Aires. Bekannt geworden ist Osorio durch ihren Roman „Mein Name ist Luz“ (A veinte años, Luz).