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Cover: Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich (El rufián moldavo)

Edgardo Cozarinsky

Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich (El rufián moldavo)

Roman. A. d. argent. Span. übers. von Sabine Giersberg

Nach der faszinierenden Erzählung Die Braut aus Odessa (siehe Bücher zu Lateinamerika 2005/06, mittlerweile als Taschenbuch erschienen) kommt der deutsche Leser wieder in den Genuß der exquisiten Prosa von Edgardo Cozarinsky in seinem neuen Roman. Manchen Themen bleibt der Autor treu: Geschichten von Liebe und Verrat werden erzählt, hier mit dem Schwerpunkt der Melancholie und Bitterkeit des Exillebens. Cozarinsky profiliert sich als Meister der Übertragung zwischen Realität und Fiktion. Hierbei wurde ausführlich in Kommunal- und Pressearchiven recherchiert, dem Alltag der Immigranten in der Städten nachgegangen und die dunklen Seiten der Auswanderung aufgedeckt: die Prostitution. Außerdem bleibt der argentinische Autor ein sensibler Beobachter des jüdischen Lebens in Argentinien und bedient sich in keiner Zeile der Klischees. Seine Tätigkeit als Filmemacher macht sich auch bei seiner Prosa bemerkbar. Ebenso sensibel und frei von Vereinfachungen ist die Übersetzung.

Diana García Simon (Bücher zu Lateinamerika)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Berlin: Wagenbach, 2007.
ISBN/EAN
978-3-8031-3210-9
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
123
Preis
16,50 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Edgardo Cozarinsky wurde am 13. Januar 1939 in Buenos Aires als Sohn russischer Einwanderer geboren. Er studierte Literatur und gründete das Filmmagazin Flashback. Schrieb zunächst Filmkritiken und Essays. Er verließ Argentinien 1973, nachdem Perón zum Präsidenten gewählt worden war und lebt seitdem in Paris (und seit den neunziger Jahren auch in Buenos Aires). Er ist Autor von Theaterstücken, Drehbüchern, drehte mehrere Filme und schrieb Romane und Erzählungen.