Angelika Königseder / Juliane Wetzel
Lebensmut im Wartesaal
Die jüdischen DPs (Displaced Persons) im Nachkriegsdeutschland
Nach dem Kriege lebten in Deutschland rund 200 000 jüdische Überlebende. Sie erhielten den Status DP (Displaced Person) und wurden in rasch eingerichteten so genannten DP-Lagern untergebracht. Darin entwickelte sich letztmalig ein vielfältiges Schtetl-Leben mit eigener Verwaltung, mit Polizei, Gerichten, Schulen, Berufsausbildungsstätten, Rabbinerseminaren, Theatergruppen, Orchestern sowie zahlreichen Zeitungen. 1957 wurde der letzte Wartesaal geschlossen.
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- Verlag
- Fischer, aktualisierte Neuausgabe 2004
- ISBN/EAN
- 978-3-596-16835-4
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 288
- Preis
- 9,90 €
- Status
- nicht lieferbar