Raymond Geuss
Kritik der politischen Philosophie
Eine Streitschrift. Aus dem Englischen von Karin Wördemann
Wozu brauchen wir eine politische Philosophie? Die Frage nach der Gerechtigkeit ist eine der ältesten und kontroversesten in der Philosophiegeschichte. Die heutige politische Philosophie ist selbstgefällig geworden, sie muss die eigenen Entstehungsbedingungen kritisch beleuchten und sich ihrer Aufgaben - der Machtanalyse und der Ideologiekritik - wieder neu bewusst werden, um nicht dem Bereich des Wunschdenkens oder bloßer Dichtung zu verfallen.
Eine politische Philosophie, die die Machtfrage systematisch ausblendet, gerät unter Ideologieverdacht. Geuss beschreibt, welche Aufgaben die politische Philosophie wahrnehmen muss, um in der Balance zwischen normativen Denkmodellen und der Analyse der Wirklichkeit den globalen Fragestellungen unserer Zeit angemessen begegnen zu können.
(Klappentext)
- Verlag
- Hamburger Edition
- Erscheinungsdatum
- 2011
- ISBN/EAN
- 978-3-86854-229-5
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 141
- Preis
- 12,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Professor für Philosophie an der University of Cambridge und hatte zuvor Professuren oder andere akademische Positionen in Philosophie oder Politikwissenschaften an den Universitäten von Heidelberg und Chicago sowie Columbia und Princeton. Gelehrt oder geforscht hat er ferner am Wissenschaftskolleg Berlin, in Bielefeld, Frankfurt, Hamburg und Fribourg, Schweiz sowie an der Yale University.
Er ist mit Quentin Skinner Mitherausgeber der Reihe: »Cambridge Texts in the History of Political Thought«. Raymond Geuss´ Bücher wurden in zahlreiche europäische und asiatische Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien »Philosophy and Real Politics« 2008 bei Princeton University Press und 2011 in deutscher Übersetzung als »Kritik der politischen Philosophie. Eine Streitschrift« bei der Hamburger Edition.