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Cover: Krieg und Gewalt

Simone Weil

Krieg und Gewalt

Essays und Aufzeichnungen. Aus dem Französischen von Thomas Laugstien

Der Band versammelt, größtenteils zum ersten Mal in deutscher Sprache, bislang kaum erschlossene Schriften Simone Weils der dreißiger und frühen vierziger Jahre am Vorabend des zweiten Weltkriegs, vor dem Hintergrund von Weltwirtschaftskrise, Volksfront und spanischem Bürgerkrieg, und zuletzt zu Kriegszeiten im besetzten Frankreich und in ihrer Aktivität für die Résistance. In ihren Analysen seziert Simone Weil die Mechanismen der Macht, die Formen der Gewalt und die Verführungskraft der Ideologie und überrascht etwa durch eine Lektüre der Ilias, die den Trojanischen Krieg als Archetyp moderner Kriegsführung und kollektiver Verblendung erkennt. In gnadenloser Klarheit zeichnen die Essays nicht nur das hellsichtige Szenario des drohenden Terrors, sondern zugleich das Porträt einer wachsamen Zeitzeugin und kontroversen Denkerin, die ihr Leben dem politischen Kampf und dem pazifistischen Widerstand gegen die Barbarei gewidmet hat. (Klappentext)

Verlag
Diaphanes Verlag
Erscheinungsdatum
2011
ISBN/EAN
9783037341421
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
248
Preis
25,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Simone Weil (1909-1943) studierte u.a. bei Alain Philosophie, dessen Religions- und Moralphilosophie sie nachhaltig prägte. 1931 trat sie ihr erstes Lehramt in Le Puy an, wo sie in der Gewerkschaftsbewegung aktiv war. 1936 engagierte sie sich auf Seiten der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg. Neben einer ständigen publizistischen Tätigkeit arbeitete sie als Fabrik- und Hilfsarbeiterin. 1942 gelangte Simone Weil auf der Flucht vor der Gestapo über Amerika nach London, wo sie als Redakteurin von 'France libre' arbeitete und trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes plante, sich als Krankenschwester an die Front versetzen zu lassen. Sie starb 1943 in London. In deutscher Sprache wurde ihr Werk verstreut veröffentlicht.